Schauen,
wahrnehmen,
miteinander ins Gespräch kommen.
12 thematisch offene Kurzvideos
für Religionsunterricht, Gemeindearbeit
und Erwachsenenbildung
Naturmotive
Die Videos mit je zirka drei Minuten Länge zeigen
verschiedene Naturszenen: ein fließendes Bächlein,
einen Baum, einen Waldweg. In manchen tauchen
Tiere oder Menschen auf.
Zielgruppen und Einsatzmöglichkeiten
Die Videos wurden speziell für die Verwendung im
Religionsunterricht, in der Gemeinde- und der
kirchlichen Bildungsarbeit gedreht. Sie können als
Gesprächsanstöße, als bewegte Meditationsbilder oder
auch als Abschluss einer größeren thematischen Einheit
dienen. Von ihrer Struktur her sind sie thematisch offen
angelegt.
Fünf - vielleicht auch mehr - eignen sich zu Meditations-
zwecken. Zu diesen hat Annemarie Ritter meditative Texte
verfasst. Es handelt sich um die Titel "Sucht den Schatz",
"Rinnsal im Wald", "Will you follow me?", "Baum" und
"Friday Coming".
Filmischer Ansatz
Der filmische Ansatz besteht darin, Landschaftsaufnahmen
wie Fotos oder Dias zu präsentieren, bei denen erst bei
anhaltender Aufmerksamkeit Veränderungen sichtbar
werden. Wenn man ein Foto und ein Videoclip mit den für
in seiner Anfangszeit für MTV typischen schnellen Filmschnitten
an den beiden Enden einer Linie anbringen würde, dann
wären meine Videos nahe beim Foto und weit vom MTV-
Videoclip entfernt auf der Linie anzusiedeln. Zwar gibt es
Videos wie "Baum" oder "Down South" mit mehr Schnitten,
aber das Prinzip der "Fotoähnlichkeit" wird nicht nur bei den
Titeln "Will you follow me" und "Menschen, kommend",
sondern auch bei den anderen durchgehalten. Dies gibt den Filmen ihre
meditative Grundstruktur. Ob sich jedoch ein Video eher
für Meditationszwecke oder beispielsweise als Gesprächs-
impuls oder für den Abschluss einer thematischen Dis-
kussion eignet, hängt weniger von der formalen Struktur
des Films ab als von den inhaltlichen Assoziationen, die er
anstößt.
Thematische Orientierungsmöglichkeiten
Die Titel können als eine grobe thematische
Orientierung dienen, jedoch bin ich der Auffassung,
dass die Bilder von Person zu Person ganz unterschiedliche
Wahrnehmungen und Eindrücke erzeugen können. Aus diesem
Grund taucht der Titel erst im Abspann auf bzw. ist im Dateinamen
integriert. Die Filme haben keinen Vorspann. Wenn man
mit Schüler- oder Erwachsenengruppen arbeitet, sollte man
beim ersten Anschauen auf eine Nennung des Titels
verzichten.
Man kann die Angaben in der untenstehenden Tabelle "Die Videos
im Überblick" in der Spalte "Assoziation" mit den eigenen und denen
der Lerngruppen, mit denen man in Schule oder Gemeinde arbeitet,
vergleichen. Entscheidend für die religionsdidaktische oder seelsorgerliche
Arbeit ist, welche Assoziationen in den konkreten Lerngruppen
dominieren. Anhand dieser Beobachtungen bei wiederholter
Verwendung des einen oder anderen Films lassen sich die Themen und
Arbeitszusammenhänge auswählen, für die das Video geeignet ist.
Selbstverständlich sollte man nur mit einem Video arbeiten, das
einen selbst anspricht. Der Lehrer, Dozent oder Seelsorger muss
selbstverständlich beim ersten Einsatz eine Vorentscheidung treffen.
Wahrnehmungs- und Deutungsmöglichkeiten
Beim Einsatz der Filme für religionsdidaktische Zwecke sollte man
im Hinterkopf behalten, dass sie - trotz des vorab feststehenden
Verwendungszwecks - in einem kreativen Gestaltungsprozess
entstanden sind. Dieser hatte offene Rezeptionsmöglichkeiten
zum Ziel. Ein "Mehr" an Wahrnehmungs- und Deutungsmöglichkeiten
als sie die Stichwörter der unten stehenden Tabelle enthalten, war Ziel
dieser Arbeitshaltung. Dennoch können die genannten Themen
eine erste Orientierungshilfe bieten.
Durch Abschalten des Tons kann man ohne die Hintergrundmusik
arbeiten. Unterschiedliche Personen ziehen nach den bisherigen
Rückmeldungendie eine der anderen Fassung vor. Manche Betrachter meinen,
die Wirkung der Videobilder sei ohne Ton intensiver.
Erprobung der Videos
Ich habe das Video "Friday Coming" während des Schuljahres
2004/2005 in verschiedenen Jahrgangsstufen der Berufsschule erprobt.
Es ist mir jedoch, wenn ich meine Schülerinnen und Schüler nicht "nerven"
will, nur möglich in einem Schuljahr mit einem oder maximal zwei Videos
konkrete Unterrichtserfahrungen zu sammeln. Bei einem Durchschnitt von zwei
Videos, die ich pro Schuljahr erproben könnte, bräuchte ich für alle zwölf
Filme sechs Schuljahre. Deshalb habe ich die Idee, alle erst selbst zu testen
bevor ich sie an andere Personen weiter gebe, nach längerem Zögern
aufgegeben.
Neben dem Einsatz im Religionsunterricht an der Staatlichen Berufsschule Lauf
wurde der Titel "Sucht den Schatz" im Rahmen zweier religionspädagogischer
Seminare an der Universität Bayreuth verwendet und das Video "Will you follow
me" setzte Annemarie Ritter in der Variante ohne Ton in einem Gottesdienst für
Gehörlose als Wassermeditation ein.
Videoformate
Die Videos liegen auf der Webseite www.reli-radio-tv.uni-bayreuth.de/
kurzvideos.htm im MPEG-2, MPEG-1, Real-Media- und im
Windows Media-Format vor. Datei- und Bildgröße sind beim
hier gewählten Windows Media-Format am geringsten. Beim MPEG-2-
Format ist dagegen die Bildqualität am besten sowie die Bildfläche am
größten. Für die Arbeit im Klassenzimmer oder in kirchlichen Gemeinderäumen
empfehle ich, die MPEG-2-Dateien zu verwenden. Ihre Qualität entspricht
der einer DVD. Die Videos in diesem Format lassen sich beispielsweise an
einem Fernsehbildschirm betrachten oder auch in Übergröße an die Wand
beamen.
Das Format MPEG-1 müsste unabhängig vom Betriebssystem auf jedem
Rechner abspielbar sein. Das MPEG-2-Format dagegen läuft nur auf
Rechnern, die mit einem DVD-Laufwerk ausgerüstet sind oder nachträglich
mit dem nötigen Codec (Codec = Komprimierungs- und Dekomprimierungs-
Software) bestückt wurden. Der MPEG-2-Codec wird zum Beispiel
dann installiert, wenn man einen MPEG-2-fähigen Software-Player wie
etwa den VLC-Player installiert (www.videolan.org/vic/).
Download und Streaming
Bei Windows-Rechnern muss man zum Downloaden auf dem jeweiligen Link die rechte
Maustaste klicken. Aus dem sich öffnenden Dialogfenster sollte man anschließend den Befehl
wählen "In neuem Fenster öffnen", dann wird das Video im Windows Media Player,
im Realplayer oder einem anderen geeigneten Player abgespielt. Dies ist jedoch nur bei einer
sehr großen Bandbreite des Internetanschlusses wie sie an Hochschulen üblich ist sinnvoll.
Bei DSL-Anschlüssen und darunter empfehle ich "Ziel speichern unter" aus dem Dialogfenster
nach dem Klick mit der rechten Maustaste zu wählen. Die Filme sind zwischen 10 MB, 50 MB
und 150 MB groß.
Dank
Mein herzlicher Dank geht an Frau Pfarrerin Annemarie Ritter, die zu fünf
Videos einen Meditationstext verfasst hat.
Die Videos im Überblick
| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Sucht den Schatz DOWNLOADS: STREAMS: |
Felsplatte am Fluss. Kamera erfasst nach und nach den mit Kreide aufgemalten Schriftzug "Sucht den Schatz". Frische, fröhliche Musik.
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Schatz im wörtlichen und im übertragenen Sinn; Unrat | Gesprächsbeginn, Gesprächsende |
Was ist ein Schatz für mich? Der Partner, die Partnerin? Reichtum und/oder ideelle Werte? Die Schätze unseres Lebens sind häufig in unserer unmittelbaren Nähe. Wenn wir die Augen öffnen, können wir sie sehen. Hässliches und Schönes liegen oft nahe bei einander. |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Rinnsal im Wald DOWNLOADS: STREAMS: |
360 Grad Kamerafahrt. Zuerst
Blick auf Bächlein. Hund kommt, schnüffelt, sucht
etwas. Kamera fährt weiter. Bäume wechseln zwischen
Distanz und unmittelbarer Nähe. Waldweg kommt in Sicht,
nach rechts gehen zwei Frauen aus dem Bild. Rückkehr zum
Ausgangspunkt.
Treibende Musik, erfrischend, aber auch eindringlich.
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Neugier, beobachten, suchen, "schnüffeln". Was kommt? Erwartung. | Gesprächsbeginn |
Häufig drehen sich die Dinge im Kreis. Das Leben ist manchmal geheimnisvoll, manchmal unheimlich. Personen entschwinden in die Ferne. |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Will you follow me? DOWNLOADS: STREAMS:
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Langer statischer Blick auf funkelnde Wasseroberfläche. Nach einer langen Zeitspanne Schwenk nach oben. Eine Staustufe tritt ins Gesichtsfeld, dann etwas weiter hinten Ufer und die Fortsetzung des Bachlaufs.
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Ruhe, Entspannung | Meditation, Gesprächsbeginn, Gesprächsende |
Nachfolge Jesu, zu neuen Kräften kommen, Psalm 23 |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Flusslauf DOWNLOADS: STREAMS: |
In Felsen geschnittene Schlucht. Darin ein schmaler Flusslauf. Auf der rechten Seite der Schlucht ein Weg. Ruhige Musik, die dennoch Spannung, vielleicht sogar Trauer in sich birgt. Blick wandert langsam die Schlucht herunter und bleibt schließlich auf dem spiegelnden Wasser stehen.
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Ruhe, Schönheit der Natur. Leben: Das Wasser fließt mir entgegen, das Leben kommt mir entgegen, kommt zu mir. |
Meditation, Gesprächsbeginn, Gesprächsende | Leben.
Jesus gibt "das Wasser des Lebens" (Joh 7,37-38). Jesus gibt "das Leben in Fülle" (Joh. 10,10). |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Staustufe DOWNLOADS: STREAMS: |
Natürliche Staustufe im Felsen. Frische, fröhliche Musik. Schäumende Gischt des Wassers. Blasen am Rand. Kreisbewegung eines Strudels. Zweige ragen aus dem Wasser, tote Blätter. Ungleiche Tiefe des Baches, in der Mitte bildet Strandgut aus Zweigen und Blättern eine kleine Insel.
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Frische, Fröhlichkeit, Leben, sprudelnde Bewegung. | Meditation, Gesprächsbeginn, Gesprächsende | Was gibt dem Leben Impulse,
Anstöße, Frische? Wo finde ich mein Glück? Auch auf kleinem Raum kann sich viel ereignen und bewegen. Mit den kleinen Dingen zufrieden sein. Innerhalb biographischer, körperlicher, kognitiver und spiritueller Grenzen zufrieden sein, sein Leben und sein Glück finden. Chassidische Erzählung vom Mann, der aufgrund einer Traumvision in der weiten Welt einem Schatz nachjagt. Ein weiser Rabbi empfiehlt ihm im eigenen Haus hinter dem Ofen zu suchen, wo er den Schatz dann auch tatsächlich entdeckt. |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Baum DOWNLOADS: STREAMS: |
Ein Baum wird mit gedrehter Kamera in der Horizontale aufgenommen, dann Drehung und normale Lage. Blick wandert langsam vom Fuß des Baumes bis zum Wipfel. Wechsel zwischen Detailansicht und Panorama. Musik vermittelt mit zunehmendem Anstieg zum Wipfel steigende Spannung.
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Gesprächseinstieg |
Umwelt, Verantwortung für die Schöpfung |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Down South DOWNLOADS: STREAMS:
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Blick auf Kanalisationsöffnungen im Wald. Kamera schwenkt zu einer Leiter im trockenen Bachbett. Vogelgezwitscher, darüber ein treibender Bluesrock. Blick wandert Bachbett entlang, das weiter oben Wasser führt. Fixierung der Einstellung in der Richtung des Bachlaufs. Zwei Hunde tauchen auf, ein Mann. Musik endet. Mann spricht mit strenger Stimme auf Hund ein. Kinderstimme im Hintergrund des Waldes. Mann und Hunde verschwinden aus dem Blickfeld.
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Gefühl der Befremdung:
Kanalisation im Wald? Leiter? Treibende Musik
unterstützt ein Gefühl der Beklemmung. Gitter der
Kanalisationsschächte und Mann mit Hunden wecken die
Erinnerung an Spielfilmszenen über die Unterdrückung
der Schwarzen in den USA.
Andere Betrachter erleben eine positive Grundstimmung. |
Gesprächseinstieg | Zerstörerische Eingriffe des Menschen in die Natur, Schöpfungsverantwortung; Rassismus, Verfolgung von Minderheiten | |
| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Holzstapel DOWNLOADS: STREAMS: |
Überbelichtetes Bild. Holzstapel am Rande eines Grundstücks neben Weg. Alter Mann läuft gebückt von rechts nach links aus dem Bild. Lange Zeit passiert nichts, dann trippelt ein Kind mit seinem Fußball in gleicher Wegrichtung, verschwindet aus dem Bild, kommt nach einiger Zeit in entgegen gesetzter Richtung wieder zurück. Kamera schwenkt entlang der Silhouetten der Bäume in das gleißende Licht in das der alte Mann verschwunden war.
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Vergänglichkeit. Licht. | Gesprächseinstieg, Gesprächsabschluss, Meditation | Der Weg des Menschen von der Kindheit ins Alter. Vergänglichkeit, Tod. Hoffnung. | |
| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Menschen, kommend DOWNLOADS: STREAMS: |
Blick auf Bach im Wald. Gleichbleibende Ereignislosigkeit. Hat sich hinter den Bäumen etwas bewegt? Da, noch einmal. Nichts rührt sich, dann treten aus dem Hintergrund auf dem gewundenen Waldweg ein Vater und seine zwei Kinder.
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Figur-Grund-Wechsel bei Kippbildern und in Gestaltpsychologie. Übertragen: Vordergründiges tritt in den Hintergrund, das einst Unwichtige wird wichtig. Veränderung der Wertmaßstäbe im Lebenslauf. Veränderung. | Gesprächseinstieg | Biographische Veränderungsprozesse. Veränderung bahnt sich langsam an. Wenn sie kommt, folgt häufig ein Ereignis schnell auf das andere. | |
| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Friday Coming DOWNLOADS: STREAMS: |
Strasse. Ab und zu fährt ein Auto vorbei. In der Distanz ein sich bewegender Punkt. Langsam erkennt man eine Frau, die auf dem Fußweg neben der Strasse näher kommt. Sie kommt näher und verschwindet auf der anderen Seite aus dem Bild. Kurz davor passiert ein CVJM-Bus die Strasse.
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Nichts geschieht. Trivialität. Ereignislosigkeit. Unerwartete, kleine zielgerichtete Veränderung. Zum Titel: wörtlich "der Freitag kommt". Im Englischen sind Wochentags- und Monatsbezeichnungen manchmal Personennamen. Man wartet auf das Wochenende, man wartet auf eine geliebte Person. | Gesprächseinstieg, Meditation. | Arbeit und Freizeit.
Sehnsucht. Liebe. Worauf warte ich? "Siehe, ich komme bald." Offb 22, 7 Was bedeutet die Hoffnung der Christen auf Jesu Wiederkehr? Welche Bilder vom zweiten Kommen Christi verwendet die Bibel? In welchem Verhältnis stehen die Bilder des Videos zu den biblischen Bildern? |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Flusslauf, zurück DOWNLOADS: STREAMS: |
Blick wandert ein Flussbett
entlang eine Schlucht hinauf. Die Begleitmusik: treibend,
dynamisch.
Blick hält bei einer Biegung des Flusslaufs inne. Langsamere, traurige, nachdenkliche Musik. Jetzt ist ein dürres, blattloses Bäumchen sichtbar, wird ins Zentrum gerückt. Darunter glitzert der Bach. Die Kamerabewegung verharrt. Es geht nicht weiter.
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Man ist auf dem Weg, etwas bewegt sich, man kommt vorwärts im Leben (beruflich, in der Liebe, in der Familie). Unerwartet bleibt die Bewegung des Lebens stecken. Zuerst Rätseln: Warum? Später Wut, dann Resignation. War es das? Ist das das Ende meines Lebens? | Gesprächsbeginn,
Gesprächsende, Meditation |
Biographischer Stillstand.
Das Leben geht nicht weiter. Man ist eingesperrt in den
lebensgeschichtlichen Umständen. Krisen als Wachstumschancen, Zeiten der Neuorientierung. Psychische und spirituelle Entwicklung, Wachstum. Hoffnung, Überwindung der Resignation. Aktives Angehen von Lebenskrisen. Seelsorgerliche Beratung. |
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| TITEL | BESCHREIBUNG | ASSOZIATION | FUNKTION | THEMEN | |
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Bach DOWNLOADS: STREAMS: |
Bachkrümmung mit Wirbel, Blättern, Ästen, einem
Felsen. Ruhig dahin schreitende Musik, lebensfroh, aber auch besinnlich.
Ab und zu fließt etwas auf dem Wasser vorbei.
Die gleich bleibende Einstellung bringt das Auge zum Wandern. Dadurch rückt immer wieder Neues ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
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Das Leben ist schön, frisch, sprudelnd. | Meditation, Gesprächsbeginn, Gesprächsende | Auch der eintönige Alltag
birgt schöne Details, man muss sie nur auf sich wirken
lassen, auf sie aufmerksam werden.
"Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir." Psalm 42,2 "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser." Psalm 23, 1-2 |
Videos: Erich Nestler
Hintergrundmusik der Videos: Erich Nestler
Erstveröffentlichung im Internet am 31. Januar 2005
Für theologisch und thematisch fokussierte
Kurzvideos gibt es hier Beispiele, die in ihrer
an "Diaserien" angelehnt sind.
Das Konzept einer "affirmativen Theologie"
verfolgt eine weitere Videoserie.
Autor: Erich Nestler